30 Jahre Johanniter-Wohngemeinschaft für Frauen

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Johanniter-Regionalvorständin Judith Köster (links) und Fachbereichsleiter Tobias Voaerst ehrten Karin Tillburg. Foto: JUH

(EB). Die Johanniter-Wohngemeinschaft für Frauen in Iserlohn feierte jetzt ihr 30-jähriges Bestehen. Zahlreiche Gäste kamen ins Gemeindehaus der Erlöserkirche, um dieses besondere Jubiläum gemeinsam zu begehen. Unter den Anwesenden waren neben Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Iserlohn, des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und verschiedener sozialer Einrichtungen auch Iserlohns Bürgermeister Michael Joithe sowie der CDU-Landtagsabgeordnete Thorsten Schick.

Ein Zuhause für Frauen in schwierigen Lebenssituationen

Seit drei Jahrzehnten bietet die „Wohngemeinschaft für Frauen“ Frauen in schwierigen Lebenssituationen einen geschützten Raum, um neue Perspektiven zu entwickeln. Die Einrichtung richtet sich an Frauen mit sozialen Schwierigkeiten, die z.B. mit Suchtproblemen, psychischen Erkrankungen oder Gewalterfahrungen konfrontiert sind. Sie erhalten hier nicht nur eine sichere Unterkunft, sondern auch umfassende Unterstützung durch Fachkräfte, um wieder in ein selbstbestimmtes Leben zu finden. Die Hilfsangebote reichen von Einzel- und Gruppengesprächen über Haushaltsführung und Jobsuche bis hin zur Begleitung zu Ämtern und medizinischen Einrichtungen.

Feierliche Würdigung und starke Unterstützung

Nach der offiziellen Begrüßung durch die Regionalvorständin Judith Köster richtete Bürgermeister Joithe eindringliche Worte an die Gäste: „Die Wohngemeinschaft für Frauen ist ein wichtiger Bestandteil unserer sozialen Infrastruktur in Iserlohn. Sie gibt Frauen, die schwere Zeiten durchleben mussten, eine neue Perspektive und einen sicheren Hafen. Ich nutze meine Position gerne, um diese wichtige Einrichtung noch bekannter zu machen und zu unterstützen.“ Als Zeichen der Anerkennung überreichte er ein Präsent der Stadt Iserlohn.

Ehrung für Katrin Tillenburg

Ein besonderer Moment der Feier war die Ehrung von Karin Tillenburg, die seit der Gründung der Wohngemeinschaft vor 30 Jahren für die Einrichtung tätig ist. Tobias Vaerst, Fachbereichsleiter der Johanniter, dankte ihr für ihr jahrzehntelanges Engagement und ihre wertvolle Arbeit.

Ein Fest mit Herz und Musik

Neben den offiziellen Reden bot der digitale Rückblick von Einrichtungsleiterin Sophie Pieper spannende Einblicke in die Geschichte der Wohngemeinschaft. Danach stand das gesellige Beisammensein im Mittelpunkt: Bei Fingerfood und Getränken kamen die Gäste ins Gespräch, begleitet von Live-Musik des Künstlers Robin Beckmann. Ein weiteres Highlight war die Aktion der Bewohnerinnen der Wohngemeinschaft, die selbstgefertigte Knochenkissen gegen eine kleine Spende anboten. Die Feier machte einmal mehr deutlich, wie wertvoll und notwendig die Arbeit der Wohngemeinschaft für Frauen ist.

wave.inc

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