
(ots) Am heutigen Samstagvormittag, um kurz nach 8:00 Uhr, kam es auf der Hauptstraße in Hemer in Höhe der Hausnummer 36 zu einem schweren Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Linienbusses. Der Bus der Linie 33 fuhr aus Altena kommend in Richtung Innenstadt. Aus bisher ungeklärten Gründen kam er in Höhe einer Pizzeria nach links von der Straße ab und stieß dort gegen mehrere geparkte Fahrzeuge und einen Baum. Anschließend fuhr er quer nach rechts über die Straße und kollidierte dort mit weiteren Fahrzeugen. Ein geparktes Fahrzeug wurde in die Fensterscheibe der Pizzeria geschleudert.
Busfahrer in Lebensgefahr
Zudem kollidierte der Bus mit einem Mercedes-Fahrer, der ihm im Gegenverkehr entgegen kam. Insgesamt wurden der Bus sowie fünf weitere Fahrzeuge beschädigt. Der Bus rollte noch einige Meter weiter und kam schließlich vor der Hauswand eines stillgelegten Firmenkomplexes zum Stehen. Nach polizeilichen Erkenntnissen wurden 13 Personen verletzt. Der Busfahrer aus Arnsberg (62) und eine Beifahrerin aus Hemer (19) mussten mit schwersten Verletzungen mittels Rettungshubschrauber in Krankenhäusern nach Gießen und Bochum ausgeflogen werden. Beim Busfahrer besteht Lebensgefahr.
Zwei Kinder und ein Jugendlicher verletzt
Acht weitere Personen kamen mit schweren Verletzungen mit dem Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser. Drei weitere Personen wurden leicht verletzt. Unter den Verletzten befanden sich auch zwei Kinder und ein Jugendlicher. Die Polizei hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Dabei werden die hiesigen Beamten durch ein Verkehrsunfallaufnahmeteam des Polizeipräsidiums in Dortmund unterstützt. Die Sperrung der Straße wird voraussichtlich noch bis in die Nachmittagstunden andauern.
Stellungnahme der Märkischen Verkehrsgesellschaft
„Am Samstagmorgen, 15. Februar 2025, kam es auf der Hauptstraße in Hemer zu einem schweren Verkehrsunfall mit dem Bus eines Auftragsunternehmens der MVG, der auf der Linie 33 fuhr. Wie von der Polizei mitgeteilt, sind die Hintergründe des Unfalls aktuell noch unklar und werden polizeitechnisch untersucht. Mitarbeiter der MVG waren bereits kurz nach dem Unfall vor Ort und unterstützten die Feuerwehr mit technischen Informationen zur Bustechnik sowie einem weiteren Bus zur Betreuung von Verletzten.
Die MVG und das Auftragsunternehmen, dem der Bus gehört, arbeiten eng mit der Polizei zusammen, um die Ursache des Unfalls zu klären, und danken den Rettungskräften für ihr schnelles Handeln. Darüber hinaus bleiben die Ergebnisse der Unfallaufnahme und der Untersuchungen abzuwarten. Unsere Gedanken sind bei den Verletzten und ihren Angehörigen.“