„komm auf Tour“: 1.400 Jugendliche entdecken ihre Stärken

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Zahlreiche Sponsoren, Spender, Projektpartner und Helfer machen „komm auf Tour“ möglich: Jetzt präsentierten sie das Erfolgsprojekt, das bereits zum 18. Mal im Kreis Soest Station macht, den Medien. Foto: Birgit Kalle/ Kreis Soest

(kso). Die eigenen Stärken besser kennenlernen: Diese Chance haben noch bis zum 11. April rund 1.400 Schülerinnen und Schüler aus dem ganzen Kreisgebiet Soest. Die Siebt- und Achtklässler nehmen an „komm auf Tour“ teil. Das Erfolgsprojekt macht zum 18. Mal Station im Kreis Soest und soll den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern erste Hilfestellung bei der Berufsorientierung geben.

Weichen für Karriere stellen

Beste Voraussetzung für die Berufswahl ist, dass man weiß, was man will und was man kann. Doch die Weichen für die spätere Karriere wollen in einem Alter gestellt werden, in dem die Entscheidung für viele junge Menschen noch schwierig ist. „Hier setzt ,komm auf Tour` spielerisch an. Welche Stärken habe ich? Und welche Berufe passen zu diesen Stärken?“, erläutert Sascha Kudella, Dezernent für Jugend, Bildung und Soziales beim Kreis Soest, das Konzept. „Wenn das gut zusammenpasst, ist das nicht nur für den einzelnen, sondern für unsere gesamte Gesellschaft von großem Wert, weil jeder und jede auf dem Arbeitsmarkt gebraucht wird.“

Erlebnisparcours in der Schützenhalle

Gemeinsam mit zahlreichen weiteren Partnern (siehe Hintergrund) hat die Kreisverwaltung „komm auf Tour“ erneut in den Kreis Soest geholt. Dieses Mal ist der Erlebnisparcours in der Schützenhalle in Bad Sassendorf aufgebaut. Im Parcours geht es für die Schülerinnen und Schüler mit Tempo durch vier Stationen: „Sturmfreie Bude“, „Zeittunnel“, „Bühne“ und „Labyrinth“. Gefragt sind dabei Fähigkeiten wie Orientierungssinn, Verantwortungsgefühl, Improvisationstalent oder auch Teamwork.

Werte spielerisch vermitteln

Spielerisch werden dabei Werte vermittelt, die wichtig für den künftigen Lebensweg sind. So macht beispielsweise der Zeittunnel anschaulich, wie ein gutes Zeitmanagement im Alltag hilft. Das Labyrinth ermutigt die Schüler, auch bei Hürden nicht aufzugeben. Selbstpräsentation ist auf der Bühne gefragt, während es in der sturmfreien Bude um Selbstorganisation geht. 

Wichtige Erfahrungen sammeln

„Die Jugendlichen nehmen aus dem Parcours mit, ob sie gut reden, rechnen, helfen, handwerken, darstellen, tüfteln oder vielleicht etwas ganz anderes können“, erläutert Organisatorin Andrea Bergmann von der Kommunalen Koordinierungsstelle Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA) beim Kreis Soest. Wichtige Erfahrungen werden so mit Blick auf die Berufsorientierung gesammelt.

Sponsoren machen Projekt möglich

„komm auf Tour“ setzt erlebnis- und handlungsorientierte Impulse, um Jugendliche frühzeitig und gendersensibel in ihrer beruflichen Orientierung und Lebensplanung zu unterstützen. Aus dem Kreis Soest beteiligen sich acht Sekundarschulen, sechs Förderschulen, drei Gesamtschulen, drei Realschulen und eine Hauptschule an dem Projekt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Bundesagentur für Arbeit. Finanziert wird es durch die Bundesagentur für Arbeit sowie die regionalen Sponsoren: Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe, IHK Hellweg-Sauerland, Sparkasse Hellweg-Lippe, Infineon Technologies AG Warstein, Firma Lehde Soest, Bildungsregion Kreis Soest, Dr. Arnold-Hueck-Stiftung, Bürgerstiftung Hellweg, Unternehmensverband Westfalen-Mitte, Stiftung Kinderhilfe Ense, sowie Schulträger im Kreis Soest. Der Bürgerschützenverein e.V. Bad Sassendorf 1834 stellt die Räumlichkeiten kostengünstig zur Verfügung. Sinus – Büro für Kommunikation GmbH hat das Projekt mitentwickelt und setzt es auch im Kreis Soest um. Die Durchführung des Projekts ist nur möglich durch den Einsatz vieler regionaler Partner, die die Jugendlichen durch den Parcours begleiten. Hierzu zählen: Kreis Soest, Agentur für Arbeit Jobcenter AHA, INI Jugendberatung Lippstadt, AWO-Jugendmigrationsdienst, Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe, IHK und das Berufskolleg Stift Cappel.

wave.inc

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